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MAX SCHMELING UND MIMI HÜBSCH

2010. Der winzige, struppige Eseljunge mit der süßesten Nase der Welt, kam mit gerade mal sechs Monaten aus sehr fragwürdiger Haltung zu uns. Er war stark verwurmt, Dreck verklebt und stand mit zwei Ponys, die Gott sei Dank ein anderes gutes Zuhause gefunden haben, in einer dunklen Box ohne Tageslicht und mit einer 50 cm Mistschicht als Untergrund. Er war damals sehr klein und unterentwickelt für einen Deutschen Hausesel, kleiner als unser Großer Schweizer Sennenhund Camillo. Glücklicherweise hatte er keine Milben oder irgendetwas ähnliches. Wir ließen ihn die ersten Wochen dennoch nicht mit den Ponys zusammen laufen, da wir fürchteten, dass er sich dort in der Herde nicht würde behaupten können.
Schnell war klar, dass er dringend einen Freund/eine Freundin seiner Spezies brauchte, um sich wohl zu fühlen. So kam Mimi Hübsch zu uns, die über eine Frau vermittelt wurde, weil ihre Besitzerin schwer erkrankt war. Mimi, die damals noch Gaby hieß und 10 Jahre alt war. Sie war sehr, sehr ängstlich und scheu, verliebte sich aber auf den ersten Blick in Max, was ihn Anfangs sehr verunsicherte. Wir setzten uns intensiv mit den Bedürfnissen und Verhaltensweisen von Eseln auseinander, was wirklich sehr spannend war. Wiedereinmal waren tolle Lehrer bei uns eingezogen. Von nun an hieß es sich in Geduld zu üben.
Im Frühling integrierten wir die beiden in die Pferdeherde und es fanden sich prompt zwei Pferde, die sich ihrer annahmen, sie vor den anderen beschützten, mit ihnen tobten und lautstark wiehrten, wenn die Esel von der Koppel geholt wurden. Das ist bis heute unverändert. Max ist inzwischen ein Wallach. Max und Mimi werden liebend gern geputzt, sind untrennbar miteinander verbunden und freuen sich über zugewandte Paten!

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